Sk8Nau

Leipzig braucht einen neuen Skatepark!

 

Aber wo? Im Leipziger Westen befindet sich die Skatehalle Heizhaus, vor der sich ein schon bestehender Skatepark erstreckt. Die westlich angrenzende Parkallee steht mit ihrer doppelreihigen Allee aus Sommerlinden unter Denkmalschutz. Sie steht als Kulturdenkmal unter Schutz und unterliegt den Bestimmungen des Sächsischen Denkmalschutzgesetzes. Im Flächennutzungsplan ist die Fläche als Fläche für Gemeinbedarf / Sportliche Einrichtung ausgewiesen. Die Maßnahme in Grünau ist Bestandteil der schrittweisen Sanierung / Modernisierung / Ergänzung der Bike- und Skateparks mit herausragender Bedeutung aus dem Sportprogramm 2024 für die Stadt Leipzig, Maßnahmen zu Sport und Bewegung im öffentlichen Raum. Zugleich erfüllt sie aus derselben Sportstättenplanung Leipzigs auch die Zielstellung eines Neubaus eines mindestens 1.500 m² großen modernen Bike- und Skateparks in geeigneter Lage.

 

Der Skatepark soll aus einem dauerhaften Material bestehen, z.B. Beton. Andere Flächen zur Andienung, Befahrung, Reinigung und zum Aufenthalt sind so zu gestalten, dass sie abwechslungsreich und zweckdienlich sind. Eine Entwässerung der befestigten Fläche ist zu gewährleisten. Zielführend ist ein Abführen des Oberflächenwassers in die angrenzenden Vegetationsflächen. Die derzeitige Lage der Skateanlage soll im Wesentlichen beibehalten werden. Die Zugänge sind barrierefrei herzustellen.

 

 

 

Das Konzept – Partizipation

 

Subkulturen ganz gleich welcher Art, zeichnen sich durch einen hohen Grad an Individualisierung aus. Um diesem gerecht zu werden, ist es zwingend notwendig die einzelnen Akteure am Entwurfsprozess zu beteiligen. Im Fall SK8NAU geht es sogar darüber hinaus, weil nicht nur ein Skatepark, sondern ein Landschaftspark gestaltet werden soll, der jeder Bevölkerungsschicht und jeder Altersgruppe zugänglich ist. Daher sollen die einzelnen Beteiligten ihre Bedürfnisse unter der Anleitung der Planer artikulieren, ausformulieren und miteinander verhandeln. So entsteht nicht nur ein Park für sie, sondern durch sie.

 

In der ersten Entwurfsrunde wurde unter den 30 Teilnehmern das stetige Wachstum der Leipziger
Skateszene diskutiert und erkannt, dass der Park dieser Entwicklung flächenmäßig gerecht werden sollte. Den Nutzer_innen war es deshalb vorrangig wichtig auszuloten, wie viel Fläche sie für ihre Bedürfnisse benötigen und wie viel zur Verfügung steht. Sie haben sich in fünf Kleingruppen zusammengefunden, um eigenständige Szenarien zu erarbeiten.

Zeitraum

2018 - 2020

Leistungsphase

1

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