Landesgartenschau Oelsnitz

Was macht man mit einem Verschiebe- und Verladebahnhof, wenn er nicht mehr genutzt wird? Meist beginnt das Gras am Rande der Gleise zu sprießen und langsam wird aus dem einst lebhaften Stück Industrievergangenheit eine Brache. In Oelsnitz im Erzgebirge hatte man andere Pläne. Der alte Bahnhof sollte Teil der 7.Sächsische Landesgartenschau 2015 werden. Auf und um ihn herum sollten die Besucher und ihre Kinder spielerisch und experimentell Natur und Industriegeschichte erleben. Wir planten gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekten der Station C23 den SkatePark am nördlichen Ende des Areals.

 

Bei unserem Entwurf griffen wir die Topographie der alten Bahnanlage auf. Zwei langgestreckte Ebenen aus Beton verlaufen nebeneinander, kreuzen sich und gehen ineinander über. Die Übergänge entstehen durch Curbs, Rails, Stege und Stiche. In dem Ensemble spiegelt sich der Verlauf von Schienen auf einem Bahnhof wider, die oft einem abstrakten Gemälde gleich, kreuz und quer die Landschaft zerschneiden. Durch die Verbindung der alten Materialien und Struktur mit den modernen Ansprüchen der SkaterInnen haben wir im Oelsnitzer SkatePark die Geschichte des Areals nicht nur erhalten, sondern spürbar und erlebbar gemacht.

Zeitraum

2014 - 2015

Leistungsphasen

1 - 3, 5 - 8

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